Beratung und Planung

Kompetente Lösungen für komplexe Projekte

Der Bau von High-Tech-Einrichtungen erfordert eine Mischung aus spezialisierten Fähigkeiten, umfassender Erfahrung und modernsten Werkzeugen. Bei Exyte beginnt dieser Prozess mit fundierter Beratung und Planung, damit jedes Detail stimmt. Unsere Experten analysieren die Anforderungen und Ziele unserer Kunden sorgfältig und entwickeln Masterpläne, die Machbarkeit, Nachhaltigkeit und Standortstrategien ebenso berücksichtigen wie Risikobewertungen.

Dieser strukturierte Ansatz schafft die Grundlage für den Erfolg selbst der komplexesten Projekte. Mit unserem Fachwissen sind wir bestrebt, Erwartungen zu übertreffen und Lösungen zu liefern, die den Fortschritt und die Weiterentwicklung in verschiedenen Branchen vorantreiben.


Die Basis für erfolgreiche und anspruchsvolle Anlagen schaffen

Der Bau von High-Tech-Einrichtungen erfordert eine Mischung aus spezialisierten Fähigkeiten, umfassender Erfahrung und modernsten Werkzeugen. Bei Exyte beginnt dieser Prozess mit Beratung und Planung, um sicherzustellen, dass jedes Detail stimmt. Unsere Experten analysieren die Anforderungen und Ziele unserer Kunden sorgfältig und entwickeln Masterpläne, die Machbarkeit, Nachhaltigkeit und Standortstrategien ebenso berücksichtigen wie Risikobewertungen.


Von der Analyse bis zur Umsetzung

Dieser strukturierte Ansatz schafft eine solide Basis für die Anlage und legt den Grundstein für den Erfolg selbst der komplexesten Projekte. Beratung und Planung sind dabei nicht isoliert – sie bilden die Grundlage für den nahtlosen Übergang zu Engineering und Design, sodass Konzepte effizient umgesetzt werden können.

Wir wissen, dass jedes Projekt einzigartig ist und maßgeschneiderte Lösungen erfordert. Deshalb begleiten wir unsere Kunden in jeder Phase des Projektlebenszyklus – von der ersten Planung und Beratung bis zur endgültigen Inbetriebnahme. Mit unserem umfassenden Serviceangebot stellen wir sicher, dass jede Anlage präzise geplant und zuverlässig umgesetzt wird.


Profitieren Sie von Exytes kompletter Bandbreite und Kombination von Dienstleistunge

  • Standort-Masterplanung
  • Machbarkeitsstudien
  • Konzeptdesign und Projektprogrammierung
  • Fabriksimulationen und Fabrikaudit
  • Nachhaltigkeitsanalyse
  • Bewertung von Prozesstechnologie und Ausrüstung




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Ausgewählte Themen

Einhaltung von guter Herstellungspraxis durch automatisierte Umgebungsüberwachung und Datenintegrität.

GMP-konforme (Good Manufacturing Practice) Arbeitsbereiche sind spezielle Umgebungen, die dafür ausgelegt sind, sicherzustellen, dass Produkte – vor allem Arzneimittel, Medizinprodukte, Lebensmittel und Kosmetika – stets gemäß den Qualitätsstandards hergestellt und kontrolliert werden.

Diese Umgebungen sind so konzipiert, dass Kontaminationen durch Partikel (lebende und nicht lebende), Mikroben sowie Kreuzkontaminationen durch andere Produkte auf ein Minimum reduziert werden.

Wichtige Komponenten von GMP-kontrollierten Arbeitsbereichen

Umgebungsüberwachung und -kontrolle: HLK-Systeme sind von entscheidender Bedeutung, um angemessene Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftströmung aufrechtzuerhalten (oft rund um die Uhr). HEPA-Filter sorgen für saubere Luft, während Druckkaskaden verhindern, dass Verunreinigungen in Reinräume gelangen.

Reinraumklassifizierung (ISO/GMP-Klassen): Arbeitsbereiche werden nach Partikelkonzentrationen klassifiziert, die von Klasse A (höchstes Risiko, aseptische Abfüllung) bis Klasse D reichen.

Klasse A: ISO 5 (oft innerhalb einer Zone der Klasse B) für risikoreiche, sterile, aseptische Arbeitsschritte.

Klasse B: ISO 5 im Ruhezustand, ISO 7 im Betrieb, dient als Hintergrund für Klasse A.

Klasse C & D: Geringere Reinheitsanforderungen, typischerweise für weniger kritische Vorbereitungsschritte.

Konstruktion und Materialien: Oberflächen müssen glatt, porenfrei, nicht abblätternd (z. B. Epoxidharzböden, spezielle Wandpaneele) und beständig gegen Reinigungsmittel sein. Bei der Konstruktion sollten Spalten und Vorsprünge vermieden werden, in denen sich Staub und Mikroben ansammeln können.

Schleusen und Personalfluss: Der Zugang wird oft über Schleusen, Umkleidebereiche und, in einigen Luftduschen. Die Raumaufteilung ist auf einen unidirektionalen, logischen Arbeitsablauf ausgelegt, um eine Kreuzkontamination zwischen kontaminierten und reinen Materialien zu vermeiden.

Versorgungseinrichtungen und Dienstleistungen: Hochreine Versorgungsmedien (gereinigtes Wasser, Wasser für Injektionszwecke (WFI), Reindampf, Prozessgase) werden über spezielle Rohrleitungen zugeführt, wobei in den Produktionsbereichen nur minimale oder gar keine freiliegenden Rohrleitungen vorhanden sind (z. B. sind Waschbecken und Abflüsse in den Klassen A/B verboten).


Anwendungsbereiche von GMP-Arbeitsbereichen

Pharmazeutische Herstellung: Sterile Herstellung, Compounding und Verpackung.

Biotechnologie und Zell-/Gentherapie: Spezielle Labore für den Umgang mit empfindlichen Produkten aus lebenden Zellen.

Medizinprodukteherstellung: Reinräume für die Montage, Beschichtung oder Verpackung empfindlicher Komponenten.

Lebensmittel- und Kosmetikverarbeitung: Spezialisierte, hygienische Bereiche zur Verhinderung von Kontaminationen und zur Gewährleistung der Produktsicherheit.

QC-Labore: Spezifische Bereiche für Tests, einschließlich mikrobiologischer und chemischer Analysen.

Überlegungen zu Design und Compliance

Kontaminationskontrollstrategie (CCS): Erforderlich in modernen GMP-Richtlinien (z. B. EU-Anhang 1), mit Schwerpunkt auf der Verhinderung von Kontaminationen durch einen robusten, risikobasierten Ansatz.

Validierung und Qualifizierung: Räume müssen einer Installationsqualifizierung (IQ), Betriebsqualifizierung (OQ) und Leistungsqualifizierung (PQ) unterzogen werden, um nachzuweisen, dass sie wie vorgesehen funktionieren.

Modulare Systeme: Viele Branchen nutzen heute modulare, vorgefertigte Reinraumsysteme für einen schnelleren Aufbau, eine einfachere Validierung und Flexibilität bei der Anpassung an neue Vorschriften oder für Produktionszwecke.

Wartung und Zugang: Defekte Geräte müssen unverzüglich entfernt oder repariert werden, um Produktrisiken zu vermeiden.




Compliance Kernmerkmale einer GMP-Facility:

  • Zertifizierung & Aufsicht: Um eine Herstellungserlaubnis zu erhalten, muss die Anlage von nationalen Behörden (in Deutschland z.B. Regierungspräsidien) auditiert werden und konform mit dem EU-GMP-Leitfaden oder der US-amerikanischen FDA (21 CFR Part 210/211) sein.
  • Reinraumtechnik: GMP-Facilities verfügen oft über Reinräume (ISO-Klassen 5, 7, 8 oder A/B/C/D), um Kontaminationen und Kreuzkontaminationen zu verhindern.
  • Qualifizierung & Validierung: Alle Räumlichkeiten, Anlagen (HVAC, Reinstwasser) und Maschinen müssen qualifiziert (IQ, OQ, PQ) sein, und die Prozesse müssen validiert werden.
  • Personal & Hygiene: Die Mitarbeiter müssen speziell geschult sein und strenge Hygienevorschriften einhalten. Dazu gehört eine arbeitsmedizinische Eignungsprüfung.
  • Dokumentation: Eine lückenlose Dokumentation (Standard Operating Procedures - SOPs, Chargenprotokolle) ist zwingend, um jeden Schritt der Produktion nachvollziehbar zu machen.
  • Qualitätskontrolle: Eine integrierte Qualitätskontrolle (Mikrobiologie, Partikelmessung) prüft die Produkte vor der Freigabe. 


Eine konforme pharmazeutische Infrastruktur

gewährleistet Sicherheit, Qualität und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (cGMP, FDA, EMA) in Bezug auf die Gestaltung von Anlagen, IT-Systeme und Lieferketten. Dazu sind validierte, auditfähige Systeme für Datenintegrität, kontrollierte Umgebungsüberwachung (Kühlkette) und automatisierte Reinigung (CIP/SIP) erforderlich. Modulare, außerhalb des Standorts errichtete Gebäude ermöglichen eine schnelle, hochwertige und konforme Bereitstellung von Anlagen. 


Zu den wichtigsten Komponenten einer konformen pharmazeutischen Infrastruktur gehören:

•   Einrichtungen und Fertigung: Modulare Labore und Anlagen gewährleisten eine gleichbleibende Sauberkeit, Luftkontrolle und Sicherheit, häufig unter Verwendung vorgefertigter, validierter Module.

•   Qualitätskontrolle und -systeme: Umsetzung der cGMP-Standards (current Good Manufacturing Practice) und Validierung der Anlagen durch DQ (Design Qualification), IQ (Installation Qualification) und OQ (Operational Qualification).

•   Datenintegrität und IT: Systeme müssen eine sichere Speicherung, Sicherung und Archivierung von Daten gewährleisten, um die Compliance aufrechtzuerhalten, einschließlich computergestützter Systeme.

•   Lieferkette und Kühlkette: Spezielle, temperaturkontrollierte Lagerhäuser und Logistik sind für die Wahrung der Produktintegrität von entscheidender Bedeutung.

•   Compliance by Design: Von Anfang an müssen regulatorische Anforderungen in IT-, CRM- und Datenplattformen integriert werden, um eine automatische Datenverarbeitung und die Einhaltung von Einwilligungserklärungen sicherzustellen.


Wichtige regulatorische Faktoren:

•   GMP (Good Manufacturing Practice): Unverzichtbar für die Produktqualität.

•   Datenintegrität (ALCOA+-Prinzipien): Sicherstellung, dass Daten zuordenbar, lesbar, zeitnah, original und korrekt sind.

•   Regulierungsbehörden: Einhaltung der Vorschriften der FDA (USA), der EMA (Europa) und anderer lokaler Gesundheitsbehörden. 


GA Life Science

GA Life Science

Die Gebäudeautomation (GA) im Life-Science-Umfeld (Pharma, Biotech, Medizintechnik, Labore) ist eine hochspezialisierte Disziplin. Sie geht weit über Komfortfunktionen im herkömmlichen Bürogebäude hinaus und ist essenzieller Bestandteil der Produktionssicherheit und Produktqualität

. Im Mittelpunkt stehen GMP-Konformität (Good Manufacturing Practice), präzise Umweltkontrolle und Energieeffizienz. 

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Zentrale Anforderungen und Funktionen

  • Reinraumtechnik & Umgebungsbedingungen: Die GA steuert Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Raumdruck und Luftqualität (Partikelmonitoring) in Reinräumen. Dies ist entscheidend, um Kontaminationen zu vermeiden und ISO-Normen (z.B. ISO 14644) einzuhalten.
  • GMP-Validierung & Audit Trail: Systeme müssen validierbar sein (GAMP) und lückenlose Dokumentation liefern, oft unter Einhaltung von Standards wie FDA 21 CFR Part 11. Das bedeutet, dass jede Änderung an der Steuerung (Sollwerte, Alarme) revisionssicher aufgezeichnet werden muss.
  • Sicherheits- und Zugangslogiken: Life-Science-Gebäude verknüpfen Büro-, Labor- und Produktionsbereiche. Die GA regelt komplexe Zutrittskontrollen und Sicherheitszonen.
  • Monitoring & Alarmierung: Echtzeit-Überwachung kritischer Parameter (z.B. Temperatur in Kühlschränken, Druckkaskaden) mit automatischer Alarmierung bei Abweichungen.
  • Energieeffizienz & Nachhaltigkeit:Aufgrund hoher Luftwechselraten in Reinräumen (20-mal/Stunde oder mehr) ist die energetische Optimierung ein Haupttreiber. 

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Smart Building Trends & Technologien

  • IIoT (Industrial Internet of Things):Sensoren und vernetzte Geräte ermöglichen eine präzisere Überwachung und Steuerung, etwa bei der Überwachung von Kühlketten in der Logistik.
  • Digitaler Zwilling & BIM:Gebäudeinformationmodellierung (BIM) dient der digitalen Abbildung von Gebäuden zur Planung, Betriebsoptimierung und Wartung.
  • Modularität (Smart Lab Ecosystems):Moderne Labore sind flexibel ausgelegt. Die GA unterstützt modulare Konzepte, bei denen Räume schnell umkonfiguriert werden können, ohne die Sicherheitsstandards zu gefährden.
  • KI und vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance): Künstliche Intelligenz hilft, Anlagen zu optimieren und Wartungen zu planen, bevor Ausfälle auftreten. 

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Vorteile im Life-Science-Umfeld
Der Einsatz moderner GA führt zu einer höheren Betriebssicherheit, Risikominimierung (Produktschutz), geringeren Betriebskosten durch effizientere Energieverbräuche und einer schnelleren Markteinführung (Time-to-Market) durch effiziente Forschungs- und Produktionsabläufe. 





Technologie Building Automation 4.0

Siemens "Building Automation 4.0" ist eine Strategie, die die Prinzipien der Industrie 4.0 auf die Gebäudeautomation anwendet. Sie inte-griert und vernetzt verschiedene Gebäudesysteme (HLK, Beleuchtung, Sicherheit etc.) digital, um eine effiziente, sichere und komfortable Steuerung zu ermöglichen. Durch den Einsatz von Technologien wie künstlicher Intelligenz, Datenanalysen und digitalen Zwillingen wer-den Gebäude intelligent, energieeffizient und an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst. 

Kernmerkmale von Siemens Building Automation 4.0:

  • Integration: Alle technischen Systeme eines Gebäudes (Heizung, Lüftung, Klima, Beleuchtung, Sicherheit, Energieversorgung etc.) werden zu einem einzigen intelligenten Gesamtsystem verbunden.
  • Digitalisierung: Die Lösung nutzt fortschrittliche Technologien wie Datenanalyse, künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge, um die Betriebsdaten des Gebäudes zu verarbeiten und zu optimieren.
  • Fernsteuerung und Überwachung: Gebäude können sowohl vor Ort als auch aus der Ferne gesteuert und überwacht werden, was die Effizienz und Reaktionsfähigkeit erhöht.
  • Effizienzsteigerung: Die Automatisierung hilft, den Energieverbrauch und CO2-Emissionen zu senken.
  • Optimierter Betrieb: Echtzeitdaten ermöglichen eine vorausschauende Wartung und eine optimierte Betriebsführung.
  • Komfort und Wohlbefinden: Der Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Nutzererfahrung durch automatische Anpassungen von Beleuchtung und Raumtemperatur, die auf Wetterbedingungen und Anwesenheit reagieren.