Intelligente Gebäude verbinden die reale und die digitale Welt — sie nutzen IoT, Cloud und KI, um ständig Daten zu sam-meln und zu analysieren und daraus umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen. Die Datenerfassung erfolgt über Connect Gateways  die Sensoren, Zähler und Steuerungen zusammengeführt. Die modulare Smart-Building-Suite Building X von Siemens fungiert als zentrale Sammelstelle. Cloud-Anwendungen analysieren diese Daten mithilfe künstlicher Intelligenz, um zum Beispiel Energie zu sparen oder den CO2-Ausstoß zu senken.


Siemens Building X ist eine offene, cloudbasierte Smart-Building-Suite, die als zentrale Plattform für das moderne Gebäudemanagement dient. Die Software vernetzt physische Gebäude, IoT-Geräte sowie Gebäudesysteme und führt alle Daten in einer zentralen Umgebung (einem digitalen Zwilling) zusammen. [1, 2, 3, 4, 5]

Es ist als Software-as-a-Service (SaaS) konzipiert und beinhaltet verschiedene Kernanwendungen und -funktionen: [1, 2]


Kernbereiche & Funktionen

  • Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement: Erfasst Verbrauchsdaten (Strom, Wasser) und CO₂-Emissionen, um Nachhaltigkeitsziele zu verfolgen und Reports zu automatisieren. [1, 2]
  • Betrieb und Wartung: Überwacht den Status von Gebäuden und Anlagen in Echtzeit. Künstliche Intelligenz (wie z. B. die Lösung Comfort AI) optimiert proaktiv HLK-Systeme (Heizung, Lüftung, Klima) und den Energieverbrauch. [1, 2]
  • Sicherheit: Bündelt Daten aus Systemen wie Zutrittskontrolle und Videoüberwachung, um Vorfälle schneller zu analysieren und zu steuern. [1, 2]
  • Offenes Ökosystem: Die Plattform verfügt über ein umfangreiches API-Portfolio, sodass neben vorgefertigten Siemens-Anwendungen auch eigene Tools von Drittanbietern oder Gebäudeigentümern integriert werden können



Ausgewählte Produktvorteile:

  • Dasboard: Gemeinsames Dashboard für alle Anwendungen  das Echtzeitdaten aus verschiedensten Gebäudesystemen (HLK, Beleuchtung, Sicherheitstechnik, Brandschutz)
  • Edge-Konnektivität: Hardware-Gateways wie der Connect x300 lesen Daten (etwa von Heizungs-, Lüftungs- oder Klimaanlagen) aus und leiten sie verschlüsselt in die Cloud
  • Künstliche Intelligenz (KI): Mithilfe von Cloud-Analysen werden aus den IoT-Daten digitale Zwillinge erstellt. KI-gestützte Module automatisieren die jeweilige Anlagensteuerung
  • Reduzierte Kosten: Durch vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) erhöht sich die Systemverfügbarkeit bei reduzierten Betriebskosten
  • Flexibilität: Überwachung und Anpassung der Raumluftqualität, der Flächennutzung sowie der physischen Sicherheit – sowohl aus der Ferne als auch vor Ort.
  • Höhere Effizienz: Smarte Gebäude passen sich autonom an die Belegung und Umgebung an, was den Komfort für Nutzer erhöht und Energiekosten senken